Agentur für Kommunikation

GaroupaBeim letzten, sehr seafood-lastigen Kundenbesuch in Singapur kam einiges auf den Tisch, das man, um es gelinde auszudrücken, so noch nicht kannte und zu schätzen wusste, von der “Singapore Chilli Crab” über die “Bamboo Clam” bis zum karamelisiert wirkenden “Crispy Baby Squid”. Aber wenn wir dem Kunden in den Meetings erklärten, dass man auch mal etwas wagen muß, um Neues kennenzulernen und mit der eigenen Organisation weiterzukommen, dann darf man auch selbst nicht zurückschrecken beim Betreten von – Achtung, Wortspiel – Neuland. Eine kleine Impression der exquisiten kulinarischen Neuentdeckungen anbei.


A Portrait of the Application as a Young Man - WireframeWie hilft man einem globalen Unternehmen wie der BASF bei der Vereinfachung seiner Prozesse?

  • Schlaue Powerpoint-Folien bauen?
  • Teure Berater in die Büros schicken?
  • Absurde Flowcharts erstellen?

BASF Asia Pacific hat sich in Zusammenarbeit mit Neuland + Herzer gegen die traditionell managementzentrierten Vorgehensweisen großer Unternehmen entschieden. Stattdessen werden mit der Initiierung einer internen Crowdsourcing-Plattform die Mitarbeiter der BASF in den Mittelpunkt der Verbesserungs- und Vereinfachungsprozesse gestellt. Vorgabe des Kunden BASF Asia Pacific war es, die vor allem durch das starke regionale Wachstum in Asien gestiegene Komplexität der Geschäftsprozesse – aber auch vieler weiterer alltäglicher Lösungen für das daily business – zu reduzieren und zur Vereinfachung des Unternehmens auf vielen Ebenen beizutragen. Hier weiterlesen…


Natürlich kaufen wir nie was und sind jeglicher Konsumhysterie völlig abhold (um hier auch dem aussterbenden “abhold” mal wieder ein kleines Reservat einzuzäunen). ABER wir surfen, wir lesen, wir schmökern, wir blättern und finden Produkte, in denen eine Idee steckt, die wir gut finden. Wir müssen ja nicht gleich kaufen, sondern können auch einfach gut finden, uns einen sinnvollen Gebrauch vorstellen und vor allem loben, loben loben. Und deshalb loben wir hier passenderweise über den grünen Klee die Flower Grenade des englischen Design-Versands SUCK UK als ein schönes Mitbringsel für diverse langweilige Parks, Vorgärten, Verkehrsinseln, Blumenbottiche und -tröge. Oder einfach jenes kleine verödete Stück Land, das einen schon lange ärgert – ganz im Sinnes des aktiven Guerilla Gardenings.

Nur bitte Achtung beim beherzten Wurf über fremde Zäune: immer vorher vergewissern, wer auf der Wiese steht.

Via KarmaKonsum



Ja, das fanden wir sehr schön, das Projekt, dem sich die Seite Stereoshack verschrieben hat. Uns hatte ja schon in jungen Jahren gewundert, warum auf den alten Platten “Stereo!” immer so auffällig vermerkt war. Aber man ist eben schon in einer Stereowelt aufgewachsen und hat die graue schwarz-weiße Mono-Zeit nicht so mitbekommen. Was heute Digital-5.1-Surround-Monster-Sound ist und im Kino das Aufreißen einer Chips-Tüte zur Soundwall macht, war in frühen Jahren eben der 2. Lautsprecher, der einen Raumklang schuf.

Und das hat die Grafiker natürlich beschäftigt: wie stellt man einen Sound dar? Die Beispiele auf Stereoshack sind wunderbar und zeigen nebenbei, dass das Grafikdesign sich auf Platten (nur antiquarisch geprägte Cordhosen-Träger sagen ja das bescheidwisserische “Vinyl”) zu einer Höhe aufgeschwungen hatte, die von CDs nie erreicht wurde. Grafik für die Ohren!


Wie wäre das denn, so ohne Autos? Während die einen da nur leere Straßen sehen, auf denen man ordentlich brettern kann, hören wir in diesem schönen Video Vögel twittern zwitschern und denken dran, auf dem Rennrad den Kopf zu senken und loszukurbeln.
Die Arbeit des jungen Filmemachers Ross Ching fügt mal nicht – wie so viele andere Animationsprojekte – Neues hinzu, sondern löscht das Alte:

Running on Empty from Ross Ching on Vimeo.

Gefunden in einem Tweet von dudeonabike, Musik von Radiohead.


So macht man Werbung, die – in einem speziellen Sinn – auch noch “social” ist: Mini fordert als Underdog Porsche heraus, nimmt aber eine Niederlage mit Humor und Sportsgeist in Kauf. Zusätzliche Würze bekommt das angekündigte Rennen durch die Personalie, dass der Chef von Mini USA, Jim McDowell, vorher bei Porsche gearbeitet hat. Hier seine Herausforderung:


Sehr schön, sehr schön, und eigentlich die konsequente Fortsetzung des elektronischen Budenzaubers. Es kommt sogar eine Taube vor:
Via Glaserei von Abduzeedo


Huch, das sind aber drastische Worte. Wie heise berichtet, ist es die Aufgabe von Ryan Gavin, seines Zeichens Chef von Microsofts Plattformstrategie, den Internet Explorer 6 zu “zerstören”. Das ist mal eine deutliche Ansage, nachdem Google bereits im Januar das langsame “Ausphasen” der IE6-Unterstützung angekündigt hatte. Sehr schön dazu auch die Kampagne von Microsoft Australien: “You wouldn’t drink 9 year old milk”. Hmmmmmmmm, lecker.

Und in der Tat sollte man sich überlegen, was für einen volkswirtschaftlichen Schaden dieser oftmals nicht standardkonforme Browser schon angerichtet hat: graue Haare bei unzähligen Entwicklern, unendliche Stunden der Produktion von HTML-”Workarounds” und Browserweichen, lange Nächte bei Testern, Ärger bei Nutzern, Retro-Lösungen im Design.
Wir freuen uns auf die neuen Zeiten (auch wenn wir eh lieber Firefox benutzen ;-)


Sehr schöner Artikel in dem ohnehin sehr lesenswerten Blog Hypertextual, auch wenn wir den Begriff “Enterprise 2.0″ nicht mögen, denn im Vergleich mit der Internet- und IT-Industrie sind manche Kunden / Auftraggeber schon durch so viele Häutungen und Epochen gegangen, da sollte man sich mit der 2.0-Schlaumeier-Attitüde ruhig etwas zurückhalten: How to tell when Enterprise 2.0 is not appropriate for your organisation.

Der Artikel fasst die wesentlichen Faktoren zusammen, die man offen und ehrlich mit Kunden besprechen muß, um am Ende auch erfolgreich zu sein. Hier die Überschriften zum Neugierigmachen:

  1. Your company is not comfortable with innovation
  2. It is business critical to foster politics
  3. Strong managers are pivotal in the organisation
  4. Employees are engaged or else …
  5. The IT department defines the organisation
  6. Collaboration is dangerous
  7. Employees need to know where to find stuff
  8. High Fear / Low Trust
  9. By IT workers for PC users
  10. Business Methodologies are just a way for consultants to make big bucks

Hier gehts lang zum Artikel: How to tell when Enterprise 2.0 is not appropriate for your organisation.


Was kommt da demnächst im Internet? Wie geht das weiter mit der Vernetzung? Und wie finden wir im großen Netz, was wir suchen? Und wieso bedeutet “relationship” demnächst etwas ganz anderes? Sind dann meine Freunde nur Links? Hier ein kleiner Blick in die Zukunft und die Fragen, die uns dort gestellt werden:

Web 3.0 from Kate Ray on Vimeo.

Sehr schön auch das Grinsen von Tim Berners-Lee am Ende des Films. Es zeigt, dass man “Kontrolle”, “Pläne” und “Visionen” für das Netz getrost vergessen kann. Es passiert einfach.

Von Kate Ray via Spreeblick.