Agentur für Kommunikation

Die NBA war da, Chelsea und der FC Liverpool ebenso, das englische Formel 1-Team Lotus war da, ja sogar die BBC  - und wir natürlich auch!
In erlauchter Runde diskutierten wir letzte Woche auf der „Social Media & Sport Summit“ im Herzen von London die neuesten Social Media-Trends in der Welt des Sports. Hier weiterlesen…


Die mobile Internetnutzung, soziale Netzwerke und E-Commerce verändern das Mediennutzungs- und Konsumverhalten der jungen Generation grundlegend.

Die Mediennutzung der 20- bis 39-Jährigen wird zunehmend durch die Parallelnutzung mehrerer Medien bestimmt. Das Fernsehen kann seine Funktion als wichtigstes “Feierabend-Medium” zwar verteidigen, muss sich die Aufmerksamkeit zunehmend mit anderen Medien teilen. iPhone und Laptop werden verstärkt parallel genutzt. iPhone und Laptop werden dabei als Rückkanal genutzt, um Hintergrundsinformationen zum laufenden Fernsehprogramm zu suchen. Hier weiterlesen…


Sehr schöner Artikel in dem ohnehin sehr lesenswerten Blog Hypertextual, auch wenn wir den Begriff “Enterprise 2.0″ nicht mögen, denn im Vergleich mit der Internet- und IT-Industrie sind manche Kunden / Auftraggeber schon durch so viele Häutungen und Epochen gegangen, da sollte man sich mit der 2.0-Schlaumeier-Attitüde ruhig etwas zurückhalten: How to tell when Enterprise 2.0 is not appropriate for your organisation.

Der Artikel fasst die wesentlichen Faktoren zusammen, die man offen und ehrlich mit Kunden besprechen muß, um am Ende auch erfolgreich zu sein. Hier die Überschriften zum Neugierigmachen:

  1. Your company is not comfortable with innovation
  2. It is business critical to foster politics
  3. Strong managers are pivotal in the organisation
  4. Employees are engaged or else …
  5. The IT department defines the organisation
  6. Collaboration is dangerous
  7. Employees need to know where to find stuff
  8. High Fear / Low Trust
  9. By IT workers for PC users
  10. Business Methodologies are just a way for consultants to make big bucks

Hier gehts lang zum Artikel: How to tell when Enterprise 2.0 is not appropriate for your organisation.


Was kommt da demnächst im Internet? Wie geht das weiter mit der Vernetzung? Und wie finden wir im großen Netz, was wir suchen? Und wieso bedeutet “relationship” demnächst etwas ganz anderes? Sind dann meine Freunde nur Links? Hier ein kleiner Blick in die Zukunft und die Fragen, die uns dort gestellt werden:

Web 3.0 from Kate Ray on Vimeo.

Sehr schön auch das Grinsen von Tim Berners-Lee am Ende des Films. Es zeigt, dass man “Kontrolle”, “Pläne” und “Visionen” für das Netz getrost vergessen kann. Es passiert einfach.

Von Kate Ray via Spreeblick.


So, jetzt machen wir hier mal einen Medienbruch, oder wie das früher hieß, wenn man eine Rohrpost auf den Scanner gelegt hat. Denn es gibt Tweets, die verschwinden einfach so ungelesen und unbeachtet in der Twitter-Timeline, die noch viel unerbittlicher als der Orkus oder ein kräftiger Schluck aus dem Lethe ist. Und im Rahmen der Aufbewahrung, aber auch als Reflexion über das tägliche, oft allzu menschliche Projektgeschäft sei hier ein leider vergänglicher Tweet der Nachwelt zur Verfügung und den nachwachsenden Generationen zum Erinnern ans Herz gelegt:

Unaufhaltsame Umdeutung: “Ich habe völlig die Kontrolle verloren.” “Na endlich, ich dachte schon, Sie kapieren es nie.” http://bit.ly/blYR9J

Ein Tweet von Peter Kruse.


Wir sind ja eh eifrige Propagierer und Weitererzähler und Einverstanden-Seiende und Unterstützer von Peter Kruse, dessen Arbeiten, Meinungsäußerungen (wir sagen nur: Peter Kruse auf YouTube) und akademische Arbeiten wir sehr schätzen. Aber hier dann doch nochmal geteilt mit der Holzwelt da draußen die sehr lehrreiche, interessante und an wertvollen Einsichten reiche Präsentation, die Peter Kruse auf der zur Zeit noch laufenden re:publica 2010 gehalten hat:
republica2010 UPDATE: den Vortrag von Peter Kruse gibt es jetzt auch komplett als Video mit obiger Folienbegleitung, also so eine Art Bildungsfernsehen für Internetmacher…

Eine wunderbare Zusammenfassung der re:publica 2010 – inklusive Kurzinterviews mit Jeff Jarvis, Lorenz Lorenz-Meyer und Peter Kruse (bei 21:20)!! – findet sich im Podcast des radio eins Medienmagzins vom 17.4..


Nicht Unwissen, sondern Orientierung in der Informationsfülle ist das zentrale Problem im Zeitalter der digitalen Medien. Die Frage nach dem Zugang zum Wissen ist alt, sie stellt sich jedoch unter den technischen Bedingungen großer digital archivierter Datenmengen neu. Während das Blatt Papier beziehungsweise die Linearität des Buches in früheren Jahrhunderten den Engpass für das menschliche Denken darstellten, ist es im Hypertext der Prozess des Information Retrieval. Das ursprünglich größte Research-Problem, jenes erster Ordnung, also der Suche nach Wissen über den vermeintlich dunklen Kontinent Welt, wurde von einem zweiter Ordnung – der Frage nach dem Wissen vom Wissen – überflügelt. Diese Verschiebung verweist auf ein Grundproblem der modernen Welt: den Umgang mit erhöhter Komplexität. Diese ist auch gemeint, wenn von „neuer Unübersichtlichkeit“ oder „Chaos“ die Rede ist. Der Zugriff auf riesige Mengen von Informationen ist technisch jederzeit möglich, es wird jedoch immer schwieriger, das herauszufiltern, was in einer konkreten Situation wichtig ist. Es stellt sich die Frage, wie Entscheidungen über die Relevanz von Informationen im Umgang mit digitalem Wissen automatisiert werden können. Aktuell existieren mehr als 100 Millionen aktive Webseiten und die Zahl der online publizierten Dokumente wächst täglich exponentiell weiter. Das enorme Datenwachstum macht es absehbar, dass die mit dem PageRank-Algorithmus operierende konventionelle Keyword-Suche Grenzen erreichen wird. Neue Strategien des Zugriffs auf die großen online gespeicherten Datenmengen werden an Bedeutung gewinnen. In diesem Zusammenhang sind semantische und assoziative Suchmaschinen die derzeit interessantesten Forschungsansätze. Das Team von anythingabout beobachtet diese Entwicklung mit großem Interesse. Aktuelle Alternativen zu Google aus diesem Bereich sind: http://www.wolframalpha.com/ http://www.powerset.com/ http://www.eyeplorer.com http://www.clusty.com http://www.thisislike.com/ http://www.bing.com http://www.ask.com

Die niederländischen Ministerien für Erziehung, Kultur, Wirtschaft und Justiz haben eine Studie in Auftrag gegeben, in der der Einfluss illegaler Downloads von Musik und Film auf die niederländische Volkswirtschaft analysiert wird. Glaubt man der Musik- und Filmindustrie, entsteht hierbei ein jährlicher Schaden von über 100 Millionen Euro.
Die Frage, der unter anderem in der Studie nachgegangen wird, lautet: Wofür wird eigentlich das “eingesparte” Geld ausgegeben bzw. wird es denn überhaupt ausgegeben? Das erstaunliche Ergebnis lautet, dass dem “Schaden” ein volkswirtschaftlicher Mehrwert von 200 Millionen Euro gegenübersteht, da der Verteilung der Güter eine erhöhte Nachfrage im Bereich Event und Merchandising gegenübersteht.  Ob damit wirklich alle so glücklich sind bleibt zu bezweifeln, interessant ist es trotzdem allemal.
Nachzulesen ist das ganze hier: Ups and downs. Economic and cultural effects of file sharing on music, film and games (PDF, 1,1 MB).


horizont.net meldet: Über 20 Millionen Menschen in Deutschland nutzen Social-Media-Netzwerke. Da verwundert es nicht, dass auch immer mehr Unternehmen auf Facebook, Twitter und YouTube aktiv werden, um ihre Zielgruppen zu erreichen. Inzwischen sind 60 Prozent der größten Marken in Deutschland auf Social-Media-Seiten aktiv. Das geht aus einer Studie der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Agentur Construktiv hervor. Mercedes-Benz ist in puncto Social Media führend. weiterlesen
ACTA 2009 vom Institut für Demoskopie Allensbach – farbig auf weiß und mit Zahlen: Zentrale Trends der Internetnutzung in den Bereichen Information, Kommunikation und E-Commerce (pdf) - kommunikationsorientierte Internetnutzung steigt - Newsletter werden weniger von Jüngeren bezogen - Communities, allen voran Facebook, wachsen - User Generated Content: der Produzentenkreis wächst kaum noch - stetige Zunahme der Onlinekäufer - eBay hat sein Potenzial fast ausgeschöpft - hohes Vertrauen in andere Nutzer und Online-Printmarken