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Interone-Studie: Digitale Medien verändern Konsumverhalten grundlegend

Die mobile Internetnutzung, soziale Netzwerke und E-Commerce verändern das Mediennutzungs- und Konsumverhalten der jungen Generation grundlegend.

Die Mediennutzung der 20- bis 39-Jährigen wird zunehmend durch die Parallelnutzung mehrerer Medien bestimmt. Das Fernsehen kann seine Funktion als wichtigstes “Feierabend-Medium” zwar verteidigen, muss sich die Aufmerksamkeit zunehmend mit anderen Medien teilen. iPhone und Laptop werden verstärkt parallel genutzt. iPhone und Laptop werden dabei als Rückkanal genutzt, um Hintergrundsinformationen zum laufenden Fernsehprogramm zu suchen.

Die Alltagsrelevanz von Zeitungen und Zeitschriften sinkt bei den jungen Nutzern, interessanterweise steigt aber die Wertschätzung von Print. Das Lesen von Magazinen wird zunehmend zur Freizeitbeschäftigung am Abend oder an Wochenenden. Das klassische Radio verliert ebenfalls an Bedeutung.

Das iPhone ist für viele junge Konsumenten dagegen zum alltäglichen Begleiter geworden. Es ersetzt den Computer, um kurz online zu gehen und wird zum zentralen Kommunikationswerkzeug. Im Gegensatz zu E-Mail und Browser werden Apps dagegen eher selten verwendet. Hohes Potenzial haben laut Studie vor allem Apps mit einem funktionalen Mehrwert wie zum Beispiel Navigationsprogramme.

Facebook ist für viele Nutzer zur zentralen Schaltstelle im Internet geworden. Facebook wird nicht nur genutzt, um sich über die Neuigkeiten aus dem eigenen sozialen Umfeld auf dem laufenden zu halten; auch News von ausgewählten Marken oder Medien werden von den Nutzern gezielt verfolgt.
Die Mediennutzung hat auch Auswirkungen auf das Konsumverhalten der Generation Online: Außer den Dingen des täglichen Bedarfs kaufen inzwischen fast vier von zehn der 20- bis 39-Jährigen alles online. Für die Kaufentscheidung spielen nach wie vor persönliche Empfehlungen die wichtigste Rolle.

Die Studie kann hier nach Anmeldung heruntergeladen werden.

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