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Agentur für Kommunikation

Nicht Unwissen, sondern Orientierung in der Informationsfülle ist das zentrale Problem im Zeitalter der digitalen Medien. Die Frage nach dem Zugang zum Wissen ist alt, sie stellt sich jedoch unter den technischen Bedingungen großer digital archivierter Datenmengen neu. Während das Blatt Papier beziehungsweise die Linearität des Buches in früheren Jahrhunderten den Engpass für das menschliche Denken darstellten, ist es im Hypertext der Prozess des Information Retrieval. Das ursprünglich größte Research-Problem, jenes erster Ordnung, also der Suche nach Wissen über den vermeintlich dunklen Kontinent Welt, wurde von einem zweiter Ordnung – der Frage nach dem Wissen vom Wissen – überflügelt. Diese Verschiebung verweist auf ein Grundproblem der modernen Welt: den Umgang mit erhöhter Komplexität. Diese ist auch gemeint, wenn von „neuer Unübersichtlichkeit“ oder „Chaos“ die Rede ist. Der Zugriff auf riesige Mengen von Informationen ist technisch jederzeit möglich, es wird jedoch immer schwieriger, das herauszufiltern, was in einer konkreten Situation wichtig ist. Es stellt sich die Frage, wie Entscheidungen über die Relevanz von Informationen im Umgang mit digitalem Wissen automatisiert werden können. Aktuell existieren mehr als 100 Millionen aktive Webseiten und die Zahl der online publizierten Dokumente wächst täglich exponentiell weiter. Das enorme Datenwachstum macht es absehbar, dass die mit dem PageRank-Algorithmus operierende konventionelle Keyword-Suche Grenzen erreichen wird. Neue Strategien des Zugriffs auf die großen online gespeicherten Datenmengen werden an Bedeutung gewinnen. In diesem Zusammenhang sind semantische und assoziative Suchmaschinen die derzeit interessantesten Forschungsansätze. Das Team von anythingabout beobachtet diese Entwicklung mit großem Interesse. Aktuelle Alternativen zu Google aus diesem Bereich sind: http://www.wolframalpha.com/ http://www.powerset.com/ http://www.eyeplorer.com http://www.clusty.com http://www.thisislike.com/ http://www.bing.com http://www.ask.com

Interessant, interessant, was so für Webseiten da draußen rumlümmeln… In England gibt es jetzt eine quasi via Web organisierte Flucht aus dem Mainstream (aber ist das dann nicht auch Mainstream?). Die Website Escape The City widmet sich all jenen, die insbesondere im Londoner Hamsterrad gefangen sind und neue Perspektiven und Ideen suchen (inklusive alternativer Jobbörse und “Escape Hero”). Hier ein Video der Seite, to whom it may concern:

Via KarmaKonsum


Viel Buzz um schöne Chatroulette Improvisations-Einlage
Der Chatroulette Improvisations-Künstler mit dem Namen Merton begeisterte mit seinen spontanen und lustigen Musikeinlagen am Piano, zugeschnitten auf seine zufälligen Chatpartner. Hier das Originalvideo in “editierter Version”.

Wurde zunächst vermutet, dass sich hinter “Merton” Ben Folds verbirgt, stellte sich doch schnell heraus, dass Merton Merton ist. Es existiert auch ein witziges Interview mit dem neuen Chatroulette Celebrity. Diese erfreuliche Publicity zu seiner Person dankte Ben Folds wiederum mit seiner eigenen, nicht minder amüsanten Chatroulette Improvisation am Piano:

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Google Japan explains Google Street View
Google Japan hat seine eigene, unschuldig anmutende und extrem niedliche Art und Weise, um zu erklären, wie Google Street View funktioniert:

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Die neue Neuland + Herzer Website ist online
Unsere neue Neuland + Herzer Website ist seit letzter Woche online: Über Meinungen, Anregungen und auch Kritiken freuen wir uns weiterhin (am besten über den Feedback Button hier links).


Am 23.03.2009 wurde der Urban Art Guide erstmals für Berlin gelauncht. Hierzu wurde die Fassade des Dice Clubs (Berlin- Mitte) von dem international bekannten Künstler Nomad (Berlin) und dem Künstlerkollektiv Hitotzuki (Tokio) gestaltet. Am Tag des Launchs wurden Journalisten und Blogger aus den relevanten Bereichen wie zum Beispiel: Fashion, Art, iPhone App, usw. zu einem Streetwalk durch Berlin- Mitte eingeladen. Nachdem die ca. 60 Teilnehmer eine theoretische Schulung zum Urban Art Guide als Applikation und Website erhielten, schlüpften sie in ihr neues Paar adidas Originals Sneaker und und traten in vier verschieden Touren den Streetwalk an. Startpunkt war die Urban Art Guide Redaktion in der Almstadtstraße.

An verschiedenen Hotspots wurde den Interessierten der Urban Art Guide anhand der Applikation von Street Art Experten näher gebracht. Endstadion war der Dice Club, wo es vor Ort einen Empfang gab und den Künstlern beim letzten Feinschliff an ihren Kunstwerken zugeguckt werden konnte. Gefeiert wurde der Launch des adidas Urban Art Guides am Abend mit ca. 400 Street Art Begeisterten und Freunden im Michelbergerhotel.

Im Rahmen des 60. Jubiläums von adidas Originals und dem Launch des Urban Art Guides wurden am nächsten Tag 60 Paar adidas Sneakers an Berliner Street Art Kunstwerken versteckt. Darunter befanden sich zwei Paar Sneakers, die exklusiv von Street-Art Künstlern gestaltet wurden, ein drittes Paar wurde auf eBay versteigert. Mittels der iPhone-Applikation wurden die Teilnehmer zu den entsprechenden Kunstwerken geführt.

Ein Jahr später, am 26.März 2010, wurde die zweite Stadt vom Urban Art Guide erobert. Die User haben nach einem zweimonatigen Voting Hamburg zur neuen Urban Art Guide City gewählt.

Diesmal war der Startpunkt des Streetwalks die assoonas gallery im Schanzenviertel. Hier erhielten die ca. 50 Teilnehmer einen Einblick in die Street Art Szene Hamburgs, denn die Galerie wurde bestückt von den kunstwerken der ASA Crew & friends. Nach einer kurzen Einführung in die Applikation und ausgerüstet mit einem neuen Paar adidas Originals Sneakern ging es durch Hamburgs Straßen von Hotspot zu Hotspot. Die Urban Art Guide Redaktion wurde auch beim Launch in Hamburg durch Street Art Experten aus Hamburg unterstützt. Endstation des Streetwalks war der adidas Originals Store im Schulterblatt 11. Hier hatten übernacht Milk und Anne Pfirsich die Fassade des Stores gestaltet. Es gab auch wieder eine Party, bei der mit der Vice zusammen im Übel & Gefährlich ordentlich gefeiert wurde.


Die niederländischen Ministerien für Erziehung, Kultur, Wirtschaft und Justiz haben eine Studie in Auftrag gegeben, in der der Einfluss illegaler Downloads von Musik und Film auf die niederländische Volkswirtschaft analysiert wird. Glaubt man der Musik- und Filmindustrie, entsteht hierbei ein jährlicher Schaden von über 100 Millionen Euro.
Die Frage, der unter anderem in der Studie nachgegangen wird, lautet: Wofür wird eigentlich das “eingesparte” Geld ausgegeben bzw. wird es denn überhaupt ausgegeben? Das erstaunliche Ergebnis lautet, dass dem “Schaden” ein volkswirtschaftlicher Mehrwert von 200 Millionen Euro gegenübersteht, da der Verteilung der Güter eine erhöhte Nachfrage im Bereich Event und Merchandising gegenübersteht.  Ob damit wirklich alle so glücklich sind bleibt zu bezweifeln, interessant ist es trotzdem allemal.
Nachzulesen ist das ganze hier: Ups and downs. Economic and cultural effects of file sharing on music, film and games (PDF, 1,1 MB).


Pünktlich zum heutigen offziellen Launch des Urban Art Guide Hamburg zeigte ARTE gestern eine eindrucksvolle Dokumentation rund um das Thema Street Art. Für ARTE sind die Filmemacher Anne Bürger und Benjamin Cantu verschiedenen Street Art Künstlern nach Paris, Berlin, Wien, New York und Moskau gefolgt. Dabei erlaubten ihnen die Künstler auch, die Entstehung einiger Street Art Werke zu dokumentieren.

Urban Art GuideDie Stadt in eine Galerie zu verwandeln und damit Street Art systematisch allen Interessierten zugänglich zu machen – das ist die Idee hinter dem adidas Urban Art Guide Projekt, das René und Lizzy Herzer von Neuland + Herzer in der Dokumentation vorstellen. Der Urban Art Guide ist “ein verlässlicher Führer, der die Augen öffnet, das Verständnis schärft und den Spaß an der Urban Art verdichtet.”

Die Dokumentation ist noch einige Tage lang auf ARTE+7 zu sehen: Street Art. Die vergängliche Rebellion. Viel Spaß damit!


Sehr schöne Fotos von Holger Schilling über die Architektur der Vorstädte: Während ihr schlieft. Offenbar hat er bei nächtlichen Streifzügen durch die Amsel- und Drosselwege dieser Nation seine Fotos gemacht. Er und Stefan Tobler schreiben dazu:

Kleine Universen die durch ihre Gleichheit zum Paradoxon werden. Die Bauhausarchitektur findet hier ihr Gegenstück und bildet in ihrer formalen Strenge und Moderne die Übertreibung dieses Archetyps. Während ihr schlieft ist das Bild der Stadt – Das Bauhaus des kleinen Mannes.

Hier der Link zur Seite: Holger Schilling: Während ihr schlieft.



Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Themenportalen in Verbindung mit einer Software, die es  ermöglicht, Informationen zu veröffentlichen, Kommunikationsmaßnahmen durchzuführen und die Kommunikation über Themen auszuwerten. Die Software ist einerseits mit den anythingabout-Themenportalen verknüpft, soll aber längerfristig auch unabhängig von den Portalen einsetzbar sein. Grundlegende Funktionalitäten der anythingabout-Software sind im Einzelnen:

* inhaltliche Befüllung und Verwaltung von Themenportalen
* Messung des Portaltraffics
* Auswertung der Portalinhalte
* Analyse von PR-Maßnahmen, die unabhängig vom Portal online und offline zu bestimmten Themen durchgeführt werden

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The choir that sang with Passion Pit’s lead singer Nate have charmed us all once again by singing Phoenix’s “Lisztomania”. This elementary choir are stars, and I love that the music teacher is so driven with hope in these kids. These kids are blessed and talented, and I hope every single child knows that.