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Agentur für Kommunikation

Zum Start der Saison 2009/2010 der Fußball-Bundesliga hat adidas im Juli 2009 gemeinsam mit dem FC Bayern eine Social-Media-Kampagne ins Leben gerufen: Fußball-Fans konnten Frerk Ohm auf seiner Reise zum Titelkampf als den 12. Mann des FC Bayern München begleiten und ihn bei dem interaktiven Wettkampf um den begehrten Titel unterstützen. Dieser fand über fünf Tage live im Internet statt. Die Besucher des Online-Angebots bestimmten hierbei, in welchen Disziplinen Frerk Ohm und sein Kontrahent Rüdiger gegeneinander antreten mussten – vom Elfmeterschießen bis zum Songwriting war alles dabei. Letztendlich konnte Frerk sich trotz aller ups and downs durchsetzen und den Titel an sich reißen.
Auf seinem persönlichen Blog sowie weiteren Social-Media-Plattformen ließ Frerk Ohm - seines Zeichens Pfleger im Seniorenheim St. Lioba in Bremerhaven, Jugendtrainer, Scrabble-Spieler und größter Fan des FCB jenseits des Weißwurstäquators – die Fans an dem wohl wichtigsten Ereignis in seinem Leben teilhaben. Videos von seinen physischen und mentalen Trainingseinheiten mit den Bayern-Spielern finden Sie auf Youtube, Gefühlskarussell garantiert! Einen kleinen Vorgeschmack gibt es aber auch schon hier:

YouTube Preview Image

Für die Konzeption und Umsetzung des Live-Events waren Scholz & Volkmer und Ulmen Television verantwortlich. Das Social-Media-Konzept und die Umsetzung lagen bei Neuland + Herzer. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die Ulmen Television! Wenn wir nicht schon vorher Ulmen-Fans gewesen wären, dann spätestens nach diesem Projekt. Aber wir sind wohl nicht die Einzigen, bei denen Frerk bleibenden Eindruck hinterlassen hat:


Mit From Monday to Fashion lancierte Neuland + Herzer ein Online-Fashion-Magazin der besonderen Art: Statt Masse und Hype stehen Selektion und Stilsicherheit im Vordergrund.

From Monday to Fashion

An jedem Wochentag, von Montag bis Freitag, präsentiert das Magazin eine fein ausgewählte Mode-Sequenz. Vorgestellt werden besondere Outfits, fotografiert am Rande der Laufstege oder auf den Straßen internationaler Metropolen. Der Clou: From Monday to Fashion verlinkt unabhängig und direkt zu den Bezugsquellen im Internet. Aber auch ungewöhnliche Stores oder aufstrebende Nachwuchsdesigner werden dem internationalen Publikum präsentiert.

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Realisiert wurde das Magazin durch die Unterstützung von Mercedes-Benz. Der Autobauer unterstreicht mit dieser Maßnahme sein langjähriges Engagement im Fashion-Bereich: Mercedes-Benz ist seit vielen Jahren Sponsor der Fashion Week in Berlin und New York sowie auch Titelsponsor der Modewochen in Miami und Mexico City und des Fashion Festivals in Brisbane. Darüber hinaus ist Mercedes-Benz in den Modestädten Paris und Mailand sowie bei zahlreichen weiteren Mode-Events präsent.

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Bei der Realisierung setzte Neuland + Herzer voll und ganz auf offene Plattformen und Vernetzung. Treibender Faktor waren hierbei die von der Redaktion geschaffenen Inhalte, die auf der Webplattform bereitgestellt, aber auch automatisiert in sozialen Netzwerken verteilt werden. Facebook, Twitter und Co. generieren heutzutage z. T. mehr Traffic als Suchmaschinen wie Google, außerdem ist das Interesse am Thema Fashion auf diesen Plattformen überdurchschnittlich hoch.

Technisch gesehen kam eine stark modifizierte Wordpress-Lösung zum Einsatz, die mittels Plugins direkt mit Facebook verknüpft wurde. Vor allem die Browseroptimierungen der avancierten Ajax-Features waren eine echte Herausforderung.

Neben der Umsetzung für reguläre Webbrowser wurde auch eine spezielle iPhone-Version an den Start gebracht. Die mobile Version besticht durch ein an die Gegebenheiten des Touchdisplays angepasstes Frontend. Außerdem wurde der Funktionsumfang etwas ausgedünnt, um Ladezeiten zu optimieren und dem Nutzerverhalten am mobilen Endgerät Rechnung zu tragen.

iPhone view

In Summe konnte das Konzept bereits jetzt viele Fashion-Interessierte überzeugen, auch die Vogue-Chefredakteurin Deutschland, Doris Huber, ist begeistert und twittert: “Neu, innovativ, cool: From Monday to Fashion”.

www.frommondaytofashion.com

Die Seite ging Ende November 2009 live.



In der W&V wird darüber geredet, aber auch auf YouTube, auf Twitter, in Facebook und natürlich im SLS AMG Reporter: Der SLS, ein immerhin 177 000 € teurer Supersportwagen von Mercedes-Benz AMG, ist ein Thema für alle Kanäle, also erst recht für Social Media.

Die W&V berichtet jetzt über die Aktivitäten u. a. von Neuland + Herzer in verschiedensten Social-Media-Angeboten, um das Mercedes-Produkt bekannt zu machen und Mercedes-Fans in aller Welt zu erreichen:

Insgesamt generierte die Kampagne in den ersten sieben Wochen nach Start im September über zwei Millionen Kontakte. Allein die Facebook-Page zählt mehr als 180.000 Fans. Twitter blieb dabei hinter den Erwartungen mit 455 Followern. Aber weitere Kontakte dürften folgen, wenn der SLS AMG im Frühjahr ausgeliefert wird.



In der ersten Ausgabe des Online-Musikwettbewerbs „Coopzeitung sucht den SwissStar – vom Alphorn bis zur E-Gitarre“ waren im Herbst 2009 alle Schweizer aufgerufen, innerhalb von sechs Wochen selbst erstellte Musikvideos (eigene Songs oder Coverversionen) auf die SwissStar-Videoplattform (http://swissstar.coopzeitung.ch) hochzuladen. Die Aktion wurde auf Facebook begleitet. Nach fünfwöchigem Durchlauf der Viertelfinal-, Halbfinal- und Finalphase standen die Gewinner von Reisen, Musikgutscheinen, Fahrrädern und Spielkonsolen fest.

Der Auftraggeber (Coop, Basel/Schweiz) begleitete den Wettbewerb in Form einer wöchentlichen Berichterstattung, einem kommentierenden Blogger aus den eigenen Reihen und Teilnahmeaufrufen in der hauseigenen, auflagenstarken Coopzeitung. Die Stärkung der Marke und der unterhaltende Aspekt standen klar im Vordergrund – dass viele der Wettbewerbsteilnehmer den Coop-Newsletter abonnierten, war sehr erfreulich.
Für den SwissStar wurde die Open-Source-Software „osTube“ angepasst. Mit mehr als 1.000 hochgeladenen Videos, ca. 2 Mio. und etwa 22.500 registrierten Nutzern war SwissStar 2009 in der Schweiz ein großer Erfolg. Für 2010 ist eine modifizierte Ausgabe des Wettbewerbs mit einer begleitenden, konvergenten Kampagne (POS, diverse Medien) geplant.


Good ideas from a lateral thinker
Good ideas from a lateral thinker
horizont.net meldet: Über 20 Millionen Menschen in Deutschland nutzen Social-Media-Netzwerke. Da verwundert es nicht, dass auch immer mehr Unternehmen auf Facebook, Twitter und YouTube aktiv werden, um ihre Zielgruppen zu erreichen. Inzwischen sind 60 Prozent der größten Marken in Deutschland auf Social-Media-Seiten aktiv. Das geht aus einer Studie der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Agentur Construktiv hervor. Mercedes-Benz ist in puncto Social Media führend. weiterlesen

“So viel Vernetzung war nie. Networking scheint im Idealfall eine nette Freizeitbeschäftigung zu sein, im schlechtesten Fall die wichtigste Überlebensstrategie im Wissenszeitalter. Hochfrequentierte Social Networks wie Facebook, Wer-Kennt-Wen oder StudiVZ, aber vor allem immer mehr geschäftsrelevante Peer-to-Peer-Plattformen zeigen uns: Die Wertschöpfung der Zukunft gehört den offenen Netzen. Denn Mediennutzung ist heute interaktiver, kollaborativer und kreativer geworden – die Innovationsarbeit und unternehmerische Wertschöpfung werden künftig nicht weniger sein und erst recht nicht die Suche nach einer besseren Gesellschaft (siehe die Rolle des Internets im Iran).” weiterlesen

Der Autor Andreas Haderlein, 1973 geboren, ist seit 2002 Mitarbeiter des Zukunftsinstituts in Kelkheim. Neben seiner Forschungs- und Autorentätigkeit mit den Schwerpunkten Neue Medien, Wissenskultur und sozialer Wandel leitet er die Zukunftsakademie. Der Auszug stammt aus “WertZeichen setzen!”, herausgegeben von Bela Anda, Stefan Endrös und Jochen Kalka im mi-Wirtschaftsbuch-Verlag. Das Buch erscheint im Dezember 2009. 260 Seiten, 39,90 Euro, ISBN978-3-86880-025-8


ACTA 2009 vom Institut für Demoskopie Allensbach – farbig auf weiß und mit Zahlen: Zentrale Trends der Internetnutzung in den Bereichen Information, Kommunikation und E-Commerce (pdf) - kommunikationsorientierte Internetnutzung steigt - Newsletter werden weniger von Jüngeren bezogen - Communities, allen voran Facebook, wachsen - User Generated Content: der Produzentenkreis wächst kaum noch - stetige Zunahme der Onlinekäufer - eBay hat sein Potenzial fast ausgeschöpft - hohes Vertrauen in andere Nutzer und Online-Printmarken